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Nau
HIRT AUF DER GREINA
Eine Momentaufnahme aus dem Leben eines Hirten auf der Alp. Fragmentarisch wird sein Dasein, ausgesetzt dem Alleinsein und den Kräften der Natur, beschrieben. Dieses Thema wird von verschiedenen Seiten her beleuchtet und ausgedrückt. Dabei entsteht ein Zusammenspiel von Musik, Text, Bewegung und Bildern. Die
Spannung steigt, da die unterschiedlichen Sprachen aufeinander prallen, sich bekämpfen und ergänzen, immer mit der Seele jenes Menschen, der Giacumbert Nau genannt wird, als Schnittstelle.
Als Textmaterial dienen grösstenteils Ausschnitte aus dem Buch Giacumbert Nau - Hirt auf der Greina vom Graubündner Schriftsteller Leo Tuor. Eine Schäferidylle ist dieses Buch jedoch nur für kurze Augenblicke. Da ist das Rauschen der Greina-Bäche, das Wiehern der Winde auf der Wetterscheide, das Wüten des Gewitters am Fels. Da ist der behäbig breite Coroi, da sind seine Tiere, da ist viel Salz und seine geliebte Albertina.
Stefanie Ammann: Konzept & Performance
Manuel Mengis: Trompete
Luciana Brusa: Text
Jonas Imhof: Schlagzeug
 
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